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Vermittlungen


Gegenstand eines Vermittlungsverfahrens
  • Forderungen (ausgenommen: Forderungen aus Miet- und Pachtverhältnis sowie aus Arbeitsverhältnis bis Fr. 20'000.00)
  • Nachbarrechte
  • Ehrverletzung, üble Nachrede, Verleumdung
  • Streitigkeiten aus Arbeitsverhältnis mit einem Streitwert über Fr. 20'000.00
Gerichtsstand:
In der Regel am Wohnort des/der Beklagten.

Vermittlungsbegehren:
Das Begehren um Durchführung eines Vermittlungsverfahrens muss in der Regel schriftlich gestellt werden.
Nach Eingang des Begehrens erlässt der Vermittler die Vorladung zum Vermittlungsvorstand in der Regel innert fünf Tagen. Der Vorstand soll frühestens am zehnten und spätestens am zwanzigsten Tage nach Erlass der Vorladung stattfinden.

Vertretung
Die Parteien haben in der Regel selber zu erscheinen. Vor dem Vermittler kann sich jedoch eine natürliche Person vertreten lassen, wenn sie nicht im Kanton wohnt, das 60. Altersjahr überschritten hat oder durch längere Krankheit, Militärdienst, längere Abwesenheit oder aus andern wichtigen Gründen verhindert ist.

Verfahren
Die Verhandlung vor dem Vermittler ist mündlich. Dieser trachtet nach Anhören der Parteien danach, sie auszusöhnen. Gänzliche oder teilweise Klageanerkennung, Klagerückzug oder Vergleich werden sofort schriftlich abgefasst und von den Parteien und dem Vermittler im Protokoll unterzeichnet, womit sie rechtskräftig und vollstreckbar werden.
Scheitert die Vermittlung, so wird dem Kläger auf Begehren der Leitschein zu Handen des Kantonsgerichts ausgestellt.

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