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Voranschlag 2022 mit Steuerfusssenkung

Der Voranschlag 2022 der Gemeinde Urnäsch sieht bei einer Senkung des Steuerfusses von 4,3 auf 4,2 Einheiten einen Ausgabenüberschuss von 488'160,78 Franken sowie Investitionen von 1,05 Mio. Franken vor. Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 wird über den Voranschlag informiert, abgestimmt und anschliessend über den Stand von laufenden Projekten orientiert.

Der vom Gemeinderat an die Stimmberechtigten verabschiedete Voranschlag 2022 der Erfolgsrechnung basiert auf einem um 0,1 Einheiten reduzierten Steuerfuss von 4,2 Einheiten und weist einen Gesamtaufwand von 20,02 Mio. Franken und einen Gesamtertrag von 19,53 Mio. Franken aus. Der Fehlbetrag von 488'160,78 Franken kann über das Eigenkapital gedeckt werden. In der Investitionsrechnung sind Nettoausgaben von 1,05 Mio. Franken vorgesehen. Dank komfortablem Eigenkapitalpolster von rund 10,6 Mio. Franken ist die Steuerfusssenkung vertretbar, kann der erwartete Rückschlag doch problemlos aufgefangen werden.

Steuersenkung um 0,1 auf 4,2 Einheiten

Der Gemeinderat folgt mit der veranschlagten Steuerfusssenkung einem Antrag der Finanzkommission. Beide Gremien sind der Ansicht, dass das solide Eigenkapitalpolster von 10,6 Mio. Franken – wovon 5,67 Mio. Franken Bilanzüberschuss – ausreicht, um diesen Steuerausfall sowie auch allfällige schlechtere Jahre ausgleichen zu können, gilt doch das ungeschriebene Gesetz, dass keine Steuern "auf Vorrat" erhoben werden sollen. Weiter stimmen auch die leichte Zunahme der Steuerkraft sowie die Entwicklung des Nettoverschuldungsquotienten - trotz vorübergehendem Anstieg wegen dem Bau der neuen Gemeindekanzlei im 2022 - zuversichtlich, dass die geplante Steuerfussreduktion und der Abbau des Eigenkapitals im budgetierten Rahmen verantwortbar sind. Urnäsch entwickelt sich dank reger Bautätigkeit sehr erfreulich, was sich positiv sowohl auf die Bevölkerungsentwicklung als auch die Steuereingänge und damit auf den Gemeindefinanzhaushalt auswirkt.

Höhere Steuererträge

Erfreulicherweise lassen die bis dato verbuchten Steuereinnahmen von 2021 darauf schliessen, dass der aufgrund der Covid-19-Pandemie befürchtete Einbruch an Steuereinnahmen nicht eintreffen wird. Nachdem die Steuererträge im Voranschlag 2021 entsprechend zurückhaltend budgetiert worden sind, liegen die veranschlagten Steuereinnahmen im 2022 mit gesamthaft 6,53 Mio. Franken rund 560'000 Franken über dem Vorjahresbudget (Steuern natürliche Personen +CHF 390'000; Steuern juristische Personen +CHF 100'000; Sondersteuern +CHF 70'000).  Gestützt auf den Stand der Steuereingänge per dato, die positiven Konjunkturprognosen und die Empfehlung des Kantons erscheinen die budgetierten Steuereinnahmen realistisch.

Aufwände und Erträge über Vorjahresbudget

Gegenüber dem Vorjahresbudget ist ein Wachstum zu verzeichnen; der Gesamtaufwand steigt um 2,5% auf 20,02 Mio. Franken; der Gesamtertrag steigt um 4,3% auf 19,53 Mio. Franken. Gesamthaft liegen die veranschlagten Entgelte im 2022 mit total 6,53 Mio. Franken erfreuliche rund CHF 340'000 über dem Vorjahresbudget. In folgenden Bereichen ist vor allem mit Mehreinnahmen zu rechnen: Pflegetaxen und Hotellerie im Wohn- und Pflegezentrum, ausgehend von einer anhaltend guten Belegung; Anschlussgebühren Schmutzwasser infolge reger Bautätigkeit sowie aus Holzverkäufen im Forstbetrieb dank Erholung der Holzpreise.

Exogene Kosten

Folgende Gemeindeanteile sind budgetiert: Für die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 434‘500 (448‘000) Franken; für den öffentlichen Verkehr 344‘000 (360‘000) Franken; für die Pflegefinanzierung 350‘000 (340‘000) Franken; für die kantonale Spitex 188‘000 (201‘000) Franken; für die Beratungsstelle für Flüchtlinge 108‘000 (124‘000) Franken; für die Führung der gemeinsamen regionalen Berufsbeistandschaft Hinterland 147‘000 (142‘000) Franken. Bei diesen Gemeindeanteilen von 1,57 Mio. Franken handelt es sich um die wesentlichsten exogenen Kosten, welche die Gemeinde nicht beeinflussen kann und sich auf eine übergeordnete Gesetzesgrundlage stützen. Die Summe der exogenen Kosten liegt geringfügig unter dem Vorjahresbudget.

Netto-Investitionen von 1.05 Mio. Franken

Der Blick in die Investitionsrechnung zeigt, dass sich die veranschlagten Investitionen ab 2022 wieder auf dem üblichen Niveau von plus/minus einer Million Franken pro Jahr einpendeln. Dies nachdem im 2021 vor allem der Neubau der Gemeindekanzlei zu einer Investitionsspitze in der Höhe von 3,385 Mio. Franken geführt hat. Im 2022 sind folgende Investitionen geplant: Dritte und letzte Tranche für den Neubau Gemeindekanzlei mit 600'000 Franken (total 4,6 Mio. Franken); zweite und letzte Tranche für die Sanierung Kanzleiplatz mit 200'000 Franken (total 300'000 Franken). Weiter hat der Forstbetrieb den Ersatz des JCB (Traktor) durch einen Lastwagen mit netto 250'000 Franken veranschlagt. Die geplanten Netto-Gesamtinvestitionen in der Höhe von 1,05 Mio. Franken sind notwendig und begründet sowie verantwortbar hinsichtlich der Höhe des Eigenkapitals.

Abschreibungen

Die Abschreibungen erfolgen linear ab Nutzungsbeginn über die festgelegte Nutzungsdauer des nach den neuen Kriterien bewerteten Verwaltungsvermögens und sind veranschlagt mit 993'500 Franken. Das abzuschreibende Verwaltungsvermögen betrug per 31. Dezember 2020 rund 15,7 Mio. Franken.

Aufgaben- und Finanzplan

Nachdem erstmals im Kontext mit dem Voranschlag 2021 der Aufgaben und Finanzplan (AFP) der Gemeinde für die Jahre 2022 bis 2024 auf Basis der Klausurtagung des Gemeinderates anfangs 2020 und des Strategieworkshops mit der Bevölkerung im 2019 vorlag, wird der AFP nun für die Jahre 2023 bis 2025 angepasst. Aufgrund des grossen Umfangs wird der AFP 2023 bis 2025 nicht in die Voranschlag-Broschüre integriert, sondern kann ab Mitte November 2021 von der Gemeindewebsite heruntergeladen werden.

Gemeindeversammlung mit Budgetabstimmung vom Dienstag, 7. Dezember 2021

Die Budgetversammlung ist auf Dienstag, 7. Dezember 2021, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhallte Au, festgelegt. Aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation ist das Schutzkonzept auf der Homepage zu beachten. Im ersten Teil erfolgen die Orientierung und die Abstimmung über den Voranschlag 2022.

Im zweiten Teil wird über den Stand von laufenden Projekten orientiert.

Alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind herzlich eingeladen an der Gemeindeversammlung teilzunehmen.

 

Der Voranschlag 2022 wird in gekürzter Form bis spätestens am 15. November 2021 allen Haushaltungen zugestellt. Der ausführliche Voranschlag 2022 kann ab dann auf der Homepage der Gemeinde Urnäsch abgerufen oder kostenlos bei der Finanzverwaltung Urnäsch bestellt werden (071 365 60 62).



Datum der Neuigkeit 3. Nov. 2021
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