Schlussabrechnungen genehmigt

Zwei Planungskredite Neubau Gemeindekanzlei

In einem ersten Schritt hat der Gemeinderat mit Entscheid vom 05. April 2017 die Ausgabenbewilligung über CHF 100‘000 erteilt, für den im Investitionsplan 2017 enthaltenen Planungskredit zur Durchführung eines Studienauftrags für den Kanzleineubau mit Tiefgarage und angrenzendem Wohnhaus. Die Kosten für den im Jahr 2017 durchgeführten Studienauftrag mit fünf Architekturbüros betragen CHF 95‘589.40 und liegen somit CHF 4‘410.60 unter dem bewilligten Planungskredit (-4.4%).

In einem zweiten Schritt hat der Gemeinderat am 02. Mai 2018 die Ausgabenbewilligung über CHF 130‘000 erteilt, für den im Investitionsplan 2018 enthaltenen Planungskredit für die Weiterentwicklung des Siegerprojekts von Staufer & Hasler Architekten AG bis zur Abstimmungsreife. Die Kosten für die Weiterentwicklung des Siegerprojekts von Staufer & Hasler Architekten AG bis und mit Urnenabstimmung betragen CHF 124‘719.55 und liegen somit CHF 5‘280.45 unter dem bewilligten Planungskredit (-4.06%).

Die Investitionskosten werden erst ab Fertigstellung Neubau Gemeindekanzlei linear über 33 Jahre abgeschrieben.

An der Urnenabstimmung vom 17. März 2019 wurde dem beantragten Neubaukredit von 4.6 Millionen Franken für den Abbruch und Neubau der Gemeindekanzlei zugestimmt mit 57% Ja-Stimmen. Inzwischen hat die eingesetzte Baukommission die Pläne mit dem Architekturbüro überprüft und geringfügige Optimierungen vorgenommen. Gemäss laufender Planung werden die Baugesuche für den Neubau Gemeindekanzlei sowie das Mehrfamilienhaus im Januar 2020 öffentlich aufgelegt und die Visiere gestellt.

 

Ausbau Postautohaltestelle Steinflue

Im 2016 hat der Gemeinderat dem kantonalen Sanierungsprojekt „Instandsetzung Steinfluebrücke und Ausbau Postautohaltestelle Steinflue“ mit veranschlagten Gesamtkosten von CHF 575‘000 bzw. einem Gemeindeanteil - 15% gemäss Strassengesetz - mit rund CHF 87‘000 zugestimmt. In der Folge mussten wegen der Inbetriebnahme neuer Postautos mit Anhängern die Längen der geplanten Haltebuchten nochmals angepasst werden.

Die vorliegende Bauabrechnung des Kantonalen Tiefbauamtes für den Ausbau der beiden verlängerten Postautohaltestellen weist nun Kosten von CHF 604‘500 aus. Daraus ergibt sich ein Gemeindeanteil von 15% bzw. CHF 90‘500. Der ursprünglich bewilligte Investitionskredit von CHF 87‘000 wird somit trotz längeren Haltestellen lediglich um CHF 3‘500 überschritten (+4%). Die Investitionskosten werden ab Rechnungsjahr 2020 jährlich mit CHF 2‘262.00 linear über 40 Jahre abgeschrieben.

Die Ausführung des Sanierungsprojekts erfolgte in den Jahren 2017 bis 2019 durch die Firma Stutz AG, Frauenfeld, unter Federführung des Kantonalen Tiefbauamtes. Den neuen Postautos mit Anhänger steht mit den verlängerten Haltestellen nun der nötige Platz zur Verfügung. Der Gemeinderat betrachtet die dafür erforderliche Investition als gerechtfertigt, ist die Postautohaltestelle Steinflue doch touristisch wichtig und entsprechend gut frequentiert. Zudem wirkt sich der Ausbau der Postautohaltestelle auf die Sicherheit aller Verkehrsbeteiligten positiv aus.

 

Ersatzbeschaffung Zugfahrzeug der Feuerwehr Urnäsch

Für die Beschaffung eines neuen Zugfahrzeugs - Ersatz für Kaiser Jeep mit Jahrgang 1970 - hat der Gemeinderat am 18. Januar 2018 einen Investitionskredit von CHF 55‘000 frei gegeben und der Anschaffung eines SsangYong Rexton von der Talgarage Gantenbein zugestimmt.

Die Netto-Beschaffungskosten des neuen Zugfahrzeuges belaufen sich - unter Berücksichtigung der Subventionen der Assekuranz AR von 30 Prozent – auf CHF 47`591.55 und liegen somit CHF 7`408.55 unter dem gesprochenen Investitionskredit. Die Investitionskosten werden linear über 6 Jahre, erstmals im Rechnungsjahr 2019, abgeschrieben.

Der alte Kaiser-Jeep wurde zum Preis von CHF 5`000.00 verkauft. Im Oktober 2018 wurde das neue Zugfahrzeug der Feuerwehr Urnäsch offiziell übergeben.

 

Anschaffung Krananhänger im Forstbetrieb

Für die Anschaffung eines neuen Krananhängers - abzüglich Eintausch des alten Anhängers - hat der Gemeinderat am 14. Februar 2018 einen Netto-Investitionskredit in der Höhe von CHF 130‘000.00 bewilligt. Gemäss Schlussabrechnung belaufen sich die Brutto-Beschaffungskosten für den neuen Krananhängers auf CHF 164'800.00. Abzüglich Erlös Eintausch alter Krankanhänger betragen die Netto-Beschaffungskosten CHF 139‘800.00. Die Anschaffungskosten liegen somit CHF 9‘800.00 über dem gesprochenen Netto-Investitionskredit. Diese Mehrkosten werden damit begründet, dass der neue Krananhänger mit einem besseren Hydrauliksystem geliefert wurde. Der neue Krananhänger wurde im Herbst 2018 in Betrieb genommen und bewährt sich. Er wird linear über 6 Jahre - erstmals im Rechnungsjahr 2019 - abgeschrieben.



Datum der Neuigkeit 20. Dez. 2019
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Gedruckt am 30.05.2020 17:13:13