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Erfreulicher Rechnungsabschluss

Die revidierte Jahresrechnung 2020 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 20.18 Mio. Franken und einem Gesamtertrag von 20.57 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 0.39 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 0.32 Mio. Franken. Somit ergibt sich in der Jahresrechnung ein Besserabschluss von rund 0.71 Mio. Franken. Dieser resultiert, weil einerseits drei im 2020 geplante Strassenbauvorhaben nicht realisiert wurden sowie andererseits durch höhere Einnahmen bei den ordentlichen Steuern sowie Sondersteuern. Per 31. Dezember 2020 betragen die kumulierten Ertragsüberschüsse der Vorjahre inklusive 2020 total 5.67 Mio. Franken. Dies entspricht einem Ertrag von rund 4.3 Steuereinheiten respektive einem Jahresertrag der ordentlichen Steuereingänge.

Die Jahresrechnung 2020 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 20'178'913.00 Franken und einem Gesamtertrag von 20'570'455.38 Franken unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Aufwände und Erträge mit einem Ertragsüberschuss von 391'542.38 Franken ab. Der Gesamtaufwand liegt 6.4 Prozent und der Gesamtertrag 3.4 Prozent über dem Vorjahr. Zum positiven Jahresergebnis beigetragen haben nebst höheren Einnahmen bei den ordentlichen Steuern sowie Sondersteuern die wiederum sehr gute Kostendisziplin in allen Ressorts. Unter der COVID-19-Pandemie hat bis jetzt vor allem das Wohn- und Pflegezentrum zu leiden. Im Jahr 2020 resultiert ein Aufwandüberschuss in der Höhe von rund 175'000.00 Franken. Da es sich hier um eine Spezialfinanzierung handelt, hat dieses Defizit jedoch keine direkten Auswirkungen auf das Ergebnis des Rechnungsabschlusses der Gemeinde.

Kompensation ausserordentliche Aufwände und Mehrerträge

Mehrerlöse sind zu verbuchen aus der Aufwertung der Liegenschaft Chräg in der Höhe von 285'000 Franken, die im Zusammenhang mit deren Verkauf an Urs Weidmann erfolgte sowie aus dem Verkauf der Bauparzelle südlich der Gemeindekanzlei an die Firma Fevesta Wohnbau AG in der Höhe von 240'000 Franken für den Bau des geplanten Mehrfamilienhauses. Diese Mehrerlöse werden mit der Bildung einer zweckgebundenen Vorfinanzierungsreserve in der Höhe von 600'000 Franken kompensiert. Diese wird direkt zur Finanzierung der neuen Gemeindekanzlei beitragen und dadurch die jährlichen Abschreibungen um rund 13 Prozent gegenüber der ursprünglichen Finanzplanung reduzieren. Mit dem beachtlichen Bilanzüberschuss von 5.67 Mio. Franken (kumulierte Gewinne der Vorjahre inkl. 2020) plus den getätigten Vorfinanzierungsreserven verfügt Urnäsch nach wie vor über eine gute Ausgangslage, den vom Stimmvolk genehmigten Neubau der Gemeindekanzlei nachhaltig zu finanzieren.

Höhere Steuererträge

Als durchwegs positiv dürfen die Steuererträge der natürlichen Personen gewertet werden. Der budgetierte Nettobetrag (natürliche und juristische Personen) von 5.56 Mio. Franken wurde mit einem Nettoerlös von 5.63 Mio. Franken leicht übertroffen und gegenüber dem Vorjahr darf ein Anstieg von rund 5 Prozent verzeichnet werden. Inwieweit dies 2021 trotz den Auswirkungen von COVID-19 wieder erreicht werden kann, ist allerdings fraglich. Zudem liegt auch der Gesamtertrag der Sondersteuern mit 1.03 Mio. Franken massiv über den veranschlagten 0.65 Mio. Franken und somit über dem Durchschnitt der letzten drei Jahre.

Nettoinvestitionen von 1.499 Mio. Franken

Die Netto-Investitionen im 2020 mit 1.499 Mio. Franken liegen 0.081 Mio. Franken unter dem Voranschlag von 1.58 Mio. Franken. Die wesentlichen Ausgaben im 2020 sind: Anteil an den Abbruch und Neubau der Gemeindekanzlei mit 943'617 Franken (total im Investitionsplan 2020 bis 2022 sind 4.6 Mio. Franken); eine weitere Akonto-Zahlung an den Neubau Saienbrücke mit Geh- und Radweg von 70'000 Franken; die Ersatzanschaffung Forstspezial-Kombimaschine Marke HSM 805-F für 462'570 Franken.

Abschreibungen

Die ordentlichen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen im 2020 mit total 947'759.50 Franken liegen 21'594.50 Franken über dem Voranschlag. Über alle Ressorts hinweg werden keine zusätzlichen ausserordentlichen Abschreibungen vorgenommen. Die Ressorts „Abwasserbeseitigung“, „Abfallwirtschaft“, „Feuerschutz“ und „Wohn- und Pflegezentrum“ laufen als Spezialfinanzierungen.

öffentliche Orientierungsversammlung

Der Gemeinderat hat die revidierte Jahresrechnung 2020 genehmigt und zuhanden der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verabschiedet. Sofern es die COVID-19-Vorschriften zulassen, wird die Jahresrechnung an der öffentlichen Orientierungsversammlung vom Mittwoch, 28. April 2021, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Au, durch den Gemeinderat präsentiert sowie kurz über weitere laufende Projekte informiert wird.

Fakultatives Referendum

Die Unterlagen für die Jahresrechnung 2020 werden den Stimmberechtigten bis Ende Woche 14 zugestellt. Die Rechnung unterliegt dem fakultativen Referendum; eine Abstimmung darüber findet nur statt, wenn wenigstens 30 Stimmberechtige dies innert 14 Tagen nach der amtlichen Bekanntmachung schriftlich verlangen. Die geplante Referendumsfrist läuft vom Samstag, 1. Mai 2021 bis Freitag, 14. Mai 2021.



Datum der Neuigkeit 19. März 2021
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